Photovoltaik (PV) ...
.... meint die Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenenergie. In Solarzellen, meist aus Silizium, werden unter Zufuhr von Licht oder Wärme positive und negative Ladungsträger freigesetzt (Photoeffekt) und so Gleichstrom erzeugt, der direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann. Soll Sonnenenergie auch zum Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechselspannung genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist ("verkauft") werden, wird ein Wechselrichter benötigt.
Eine gute Darstellung finden Sie von BINE hinter diesem Link.
Vorteile der Photovoltaik sind die saubere, "ökologische”" Stromerzeugung und die Möglichkeit, Verbraucher unabhängig vom Stromnetz zu betreiben (Insellösung), z.B. im Wochenendhaus, in Gärten und Parks oder zur Beleuchtung von Wartehäuschen. Als wesentlicher Nachteil werden die - im Vergleich zur Solarthermie - höheren Kosten bewertet, das Preis-Leistungsverhältnis sollte bei PV-Anlagen stets beachtet werden.
Sinkende Verkaufspreise und die Einspeisemöglichkeit nach dem EEG Gesetz bieten eine entscheidende Grundlage zur mehr Rentabilität.
Empörung erwächst aus der geplanten vorzeitigen Kürzung der Einspeisevergütung durch unsere Bundesregierung um ca 30%. So gehen derzeit reihenweise kleine und mittlere Betriebe aus der Branche kaputt. Lesen Sie hier Fakten. Insbesondere das Argument, dass der Stromkostenanteil der erneuerbaren Energieen ohne diese massiven Kürzungen zu teuer wird stimmt nicht. So würde bei gleichem Zubau von 7 GW wie im Jahr 2011 der Strompreis nur um 0,1 cent je kWh steigen. Die Entkopplung von PV-Zubau und steigender Umlage ist schon längst erreicht. Eine bekannte Zeitschrift aus der Szene fordert sogar den Rücktritt unseres Umweltministers und motiviert zur Unterstützung.
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