Erneuerbare Energien...
sind unerschöpflich und stoßen bei der Energieerzeugung keine Schadstoffe und kein CO2 aus (Wind, Wasser, Sonne) bzw. sind CO2-neutral (Biomasse). Für Baden-Württemberg haben wir vom Wirtschaftsministerium eine gute Zusammenfassung. Die hier dargestellten Energieformen haben noch ein anderes wichtiges Merkmal: Anlagen, die zur Gewinnung dieser Energie errichtet werden bieten einen “Erntefaktor”. So wird zur Errichtung der Anlagen für die Gewinnung der regenerativer Energie eine gewisse Menge an “Aufbau-Energie” benötigt. Nach einer kurzen Zeit hat dann die Anlage selber diese Energie wieder “eingespielt”. Der übliche Fachbegriff hierzu lautet “energetische Amortisation”.
Aufgrund der Lebensdauer dieser Anlagen haben sie einen Erntefaktor zwischen 5 und 50. Solche Anlagen haben sich etwa in 5 bis 70 Monaten energetisch amortisiert.
In diesem Zusammenhang ist auch klar: andere Kraftwerke werden nie mehr Energie liefern, als man in sie “hineingesteckt” hat. Kohle, Atomenergie, Gas, Öl sowie die Aufbau-Energie ist immer nötig und ist immer größer, als das, was “hinten rauskommt”.
Wichtige regenerative Energieformen sind hier erläutert:
Photovoltaik...
bezeichnet die direkte Umwandlung von (Sonnen-) Licht in elektrische Energie mittels einer Solarzelle.
Solarthermie...
bezeichnet die Umwandlung von Sonnenstrahlung in Wärme, die zur Warmwasserbereitung und Raumheizung genutzt werden kann.
Biomasse...
ist chemisch gespeicherte Sonnenenergie. Sie entsteht durch die Photosynthese in den grünen Pflanzen und ist der natürliche Energierohstoff des Lebens. Biomasse kann z.B. als Energieträger in Blockheizkraftwerken eingesetzt werden.
Blockheizkraftwerk...
bezeichnet eine Anlage die durch Verbrennungsmotor betrieben elektrische Energie erzeugt, dessen Abwärme für Nutzzwecke benutzt wird.
Geothermie...
bezeichnet die Nutzung von Erdwärme, die durch ein Bohrloch mit Hilfe von zirkulierendem Wasser gewonnen wird. Das Wasser wird dabei zu Wasserdampf erhitzt und treibt so eine Dampfturbine an.
Wasserkraft...
ist wohl die älteste regenerative Energieform und nutzt die Schwerkraft. Wasser fließt von einem höheren Punkt zu einem niedrigeren und kann dabei Turbinen zum Beispiel zur elektrischen Stromerzeugung antreiben.
Windkraft...
bezeichnet die Nutzung der natürlichen Luftbewegungen knapp über der Erdoberfläche. Luftpartikel schieben aerodynamisch geformte Teile und treiben so in der Regel Turbinen zur elektrischen Stromerzeugung an.
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